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Buch nach Maß

In Emilia stecken Emmi, Mia und Lia – und alle drei passen ins Buch

Ein römischer Geschlechtername, vier Silben und ein halbes Dutzend Kurzformen: Warum sich Emilia so gut auf einem Buchdeckel macht – und wie aus dem Namen eine Heldin wird, die aussieht wie Ihr Kind.

Emilia und das Tor im letzten Abendlicht

EMILIAund das Tor im letzten Abendlicht

So könnte das Buch für Emilia aussehen

Wählen Sie ein Thema, laden Sie ein Foto hoch — und Ihr Kind wird zum Helden der Geschichte, mit seinem Namen auf dem Cover und im Buch.

Die Cover oben sind Beispiele — die Illustrationen hat eine künstliche Intelligenz erstellt, die Kinder darauf sind nicht echt. Ihr Buch entsteht erst aus dem Foto, das Sie hochladen.

Warum ein Buch, in dem Emilia die Heldin ist

Vier Silben, ein offenes A am Ende: E-mi-li-a ist ein Name, den man beim Vorlesen nicht verschluckt. Genau das macht ihn in einer Geschichte so dankbar. Er füllt eine Titelzeile allein aus, er lässt sich rufen, und er klingt in jedem Satz ein bisschen wie der Anfang von etwas.

Emilia hat dabei einen Vorteil, den kürzere Namen nicht haben: Er verträgt zwei Tonlagen. „Emilia!“ am Kapitelanfang klingt nach Aufbruch, „Emmi“ mitten im Gespräch nach Vertrautheit – dieselbe Figur, zwei Stimmungen. Eine Geschichte kann beide benutzen, und sie tut es auch, wenn Sie im Assistenten neben dem vollen Namen die Kurzform Emmi eintragen.

Dazu kommt etwas, das gerade bei diesem Namen zählt: Emilia gehört seit Jahren zu den häufigsten Mädchennamen in Österreich. In der Kindergartengruppe sitzt gut möglich noch eine zweite Emilia, auf dem Garderobenhaken klebt der Name in Serie, und im Souvenirregal steht er auf jeder zweiten Tasse. Ein Buch dreht dieses Verhältnis um: Die Heldin sieht aus wie Ihr Kind, weil die Illustrationen aus dem hochgeladenen Foto entstehen, und der Name steht nicht als Aufdruck da, sondern handelt. Er wird gerufen, er entscheidet, er macht Fehler und macht sie wieder gut. Geteilt ist dann nur noch der Name, die Geschichte nicht.

Woher Emilia kommt und was der Name bedeutet

Emilia stammt aus dem Lateinischen und ist die weibliche Form des altrömischen Geschlechternamens Aemilius. Die Aemilier waren eine der ältesten Patrizierfamilien Roms; nach einem von ihnen ist bis heute eine ganze Landschaft benannt – die Emilia-Romagna, die ihren Namen von der römerzeitlichen Straße Via Aemilia hat. Wer den Namen trägt, trägt also ein Stück europäische Landkarte mit sich herum.

Gedeutet wird Aemilius meist über das lateinische „aemulus“: wetteifernd, ehrgeizig, eifrig bemüht. Daraus wurde die geläufige Übersetzung „die Eifrige“ oder „die Nacheifernde“. Ältere Namenbücher stellen den Namen gelegentlich zum griechischen „haimylos“, schmeichelnd; die lateinische Herleitung gilt heute als die wahrscheinlichere. Beides ist übrigens kein schlechtes Startkapital für eine Kinderbuchheldin – Ehrgeiz und Charme sind genau die zwei Eigenschaften, mit denen sich ein Problem in drei Kapiteln lösen lässt.

Häufig wird Emilia mit Amelie oder Amalia in einen Topf geworfen. Die Namen klingen ähnlich, haben aber verschiedene Wurzeln: Die Amal-Namen sind germanisch und gehören zu einem Wortstamm für Tüchtigkeit, Emilia bleibt römisch.

In der deutschsprachigen Literatur hat der Name ein Schwergewicht: Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“ von 1772 steht bis heute in jedem Schul-Lesekanon. Auch Shakespeare vergibt den Namen im „Othello“ – an die Figur, die als Einzige den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen. Mit der heutigen Beliebtheit hat das wenig zu tun: Die kam mit der italienischen Klangmode der 2000er- und 2010er-Jahre, in der Namen auf -a und -ia die kurzen, harten Formen ablösten.

Emmi, Mia, Lia: die Kurzformen von Emilia

Ein langer Name ist ein Name mit Reserve – in Emilia stecken gleich mehrere kürzere, und jede davon wird anders benutzt.

  • Emmi — Die gebräuchlichste Kurzform im Alltag: kurz, zweisilbig, mit dem harten m in der Mitte, das sich über einen ganzen Spielplatz rufen lässt. In einer Geschichte ist Emmi der Name, den Freundinnen und Geschwister benutzen, während im Erzähltext Emilia steht.
  • Emma — Klingt wie die kleine Schwester von Emmi und wird oft als Koseform verwendet, obwohl es eigentlich eine eigene Herkunft hat. Praktisch ist die Form vor allem dann, wenn in der Familie schon jemand Emmi sagt und eine zweite Variante gebraucht wird.
  • Mia — Die letzten Silben von Emilia, einfach abgeschnitten. Diese Kurzform entsteht meist nicht am Schreibtisch, sondern von selbst – häufig sind es jüngere Geschwister, die den Anfang des Namens noch nicht schaffen.
  • Lia — Dieselbe Technik, eine Silbe früher angesetzt. Lia ist die weichste der Kurzformen, ohne einen einzigen harten Laut, und passt gut in leise Szenen – Gute-Nacht-Kapitel, Trostmomente, das letzte Bild vor dem Einschlafen.
  • Milla, Milli — Die Mitte des Namens, verdoppelt. Diese Formen hört man seltener, sie wirken dadurch persönlicher: Meistens sind sie der Spitzname genau einer Person in der Familie – der Oma, der Patin, des besten Freundes.
  • Emilia in voller Länge — Bleibt der Tonfall für wichtige Momente. Wenn im Buch plötzlich der ganze Name steht, weiß jedes Kind, was das heißt: Jetzt wird es entweder ernst oder feierlich. Genau deshalb lohnt es sich, im Assistenten beide Formen anzugeben.

Wie Emilia in einem Buchtitel klingt

Titel werden gesprochen, bevor sie gelesen werden – jemand nimmt das Buch vom Stapel und sagt laut, wie es heißt. Emilia ist dafür gebaut: Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe, danach läuft der Name auf zwei leichten Silben aus, und was darauf folgt, bekommt automatisch Schwung. „Emilia und der kleine rote Traktor“ ist genau deshalb ein Satz, den man nur einmal hören muss.

Auf dem Cover ist der Name außerdem ein Gestaltungselement: Vier Silben füllen die obere Zeile ohne Leerlauf, und das offene A am Ende sorgt dafür, dass der Titel nicht abgehackt wirkt, sondern in das Bild darunter übergeht. Kurze Namen brauchen für diesen Effekt Beiwerk, Emilia nicht.

Ein zweiter Punkt betrifft die Aussprache. Emilia wird in halb Europa gleich geschrieben und trotzdem unterschiedlich gesprochen – italienisch fließend, polnisch mit deutlich getrenntem „Emi-lia“, im Deutschen oft mit ganz kurzem i vor dem Schluss. Wenn Verwandte im Ausland leben, ist der Name auf dem Buchdeckel in jeder dieser Sprachen sofort lesbar. Bei personalisierten Büchern ist das keineswegs selbstverständlich: Viele Namen verlieren beim Sprachwechsel ihre Schreibung. Emilia behält sie.

So funktioniert es

So entsteht das Buch mit dem Namen Ihres Kindes.

Emmi
Emmi
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Held und weitere Figuren erstellen

Sie laden ein Foto hoch und daraus wird ein Held mit der echten Ähnlichkeit Ihres Kindes. Dazu kommen bis zu 5 Figuren — Geschwister, Freunde und das Haustier.

  • Name, Alter und ein Foto
  • Echte Ähnlichkeit in der Illustration
  • Bis zu 5 Figuren: Geschwister, Freunde, Haustier
Beispielillustration aus der Welt: HeldenBeispielillustration aus der Welt: ZauberweltBeispielillustration aus der Welt: Die Welt entdecken
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Geschichte und Illustrationsstil zusammenstellen

Wählen Sie aus vielen Welten eine fertige Handlung oder schreiben Sie Ihre eigene. Sie bestimmen Illustrationsstil, Sprache des Buches und Widmung — Titelvorschlag und eine Leseprobe sehen Sie sofort.

  • Viele Welten und Handlungen — oder Ihre eigene
  • Wahl von Illustrationsstil und Sprache
  • Persönliche Widmung zu Beginn
  • Titelvorschlag und Leseprobe sofort
Cover des personalisierten Buchs mit dem Namen Emmi auf dem Titel
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Häufige Fragen

Was Eltern uns fragen.

Häufigste Fragen

Ja. Sie geben beim Erstellen den vollen Namen und die Kurzform an – also Emilia und Emmi – und die Geschichte benutzt beide so, wie es zu Hause klingt: die Kurzform in der wörtlichen Rede, den vollen Namen im Erzähltext und auf dem Titel.